Verein zur Verhütung von Hundebissen
Richtiges Verhalten kann Hundebisse vermeiden
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Richtiges Verhalten kann vor Hundebissen schützen

Vielen Kindern fehlt heute die Möglichkeit, mit Hunden aufzuwachsen und von klein auf den richtigen Umgang mit ihnen zu lernen. So kommt es, dass die einen Kinder Hunde als Kuscheltiere sehen und nur freundschaftliches Verhalten vom ihnen erwarten. Andere Kinder entwickeln grosse Ängste vor dem unbekannten Tier und können bei Begegnungen in Panik geraten. Beide Verhaltensmuster können gefährlich sein.

Ziel des Vereins zur Verhütung von Hundebissen ist es, den Kindern das richtige Verhalten zu lehren, damit sie den Hunden mit Respekt aber ohne Angst begegnen können.

Die schweizerische Hundebiss-Statistik zeigt, dass überdurchschnittlich viele Kinder in Vorfälle verwickelt sind. Schwere Verletzungen im Gesicht, Brust- und Halsbereich können die Folge sein.

1990 entwickelte der Brite John Uncle ein Programm zur Verhütung von Beissunfällen durch Hunde (Pab – prevent a bite).

Nach seinem Vorbild erarbeiteten Pädagogen, Verhaltens-Tierärzte und Kynologen in der Schweiz ein Projekt, um in Kindergärten und Schulen „prevent a bite-Besuche“ anzubieten.

Das Ziel dieser Lektionen ist es, den Kindern das richtige Verhalten mit Hunden zu zeigen und es in Rollenspielen zu üben. Irrationale Ängste sollen dabei abgebaut werden und den Kindern wird ein respektvoller Umgang mit Hunden gelehrt.